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Frickelhannes

heißt im richtigen Leben Heiko Höfges

Den Namen Frickelhannes habe ich bereits als Kind von meinen Eltern bekommen und ich finde, er passt zu mir. Mein Name ist Programm.

Ich bin 1965 in Neuss geboren und hatte in Sachen Frickeln einen guten Lehrmeister, meinen Großvater. Auch er sammelte alles was aus seiner Sicht noch verwendbar war. Kein Sperrmüll war sicher vor ihm. Das habe ich  eindeutig von ihm geerbt. Warum etwas wegwerfen, wenn man  es einem anderen Zweck zuführen kann? Mein Vater (gelernter Schreiner) hat mir obendrein die Leidenschaft für Hölzer in die Wiege gelegt. Seine Profitipps haben mir bei so manchem Werkstück eine unnötige Enttäuschung erspart, denn erlernt habe ich einen anderen Beruf. 

 

Als Schwedenliebhaber ist kein Loppis sicher vor mir. Auf diesen wunderbaren Trödelmärkten habe ich schon einige brauchbare Werkstücke gefunden, die ich in Objekten verbauen konnte oder noch verbauen werde. Ich habe nicht immer direkt eine konkrete Idee aber ich weiß sofort, dass ich genau dieses Fundstück einem neuen Zweck zuführen kann. Das gilt auch für so manches Strandgut, welches ich an der französischen Atlantik-Küste entlang der Strände gesammelt habe.

Seit 2014 wohne ich nun im schönen Sauerland. 2020 habe ich die Gelegenheit genutzt mir eine kleine Werkstatt einzurichten in der ich meiner Leidenschaft nachgehen kann. Durch Corona verstärkte sich mein Gefühl der Wegwerfgesellschaft etwas entgegenzusetzten und das mache ich mit Leidenschaft.

Das Beste kommt immer zum Schluss: Ich habe zwei wunderbare Kinder und so wie es scheint, hat auch mein Sohn das Gen - Aus alt mach anders - geerbt.

Meine Geschichte setzt sich fort! Was kann es Besseres geben?